Michael Ammer nach Party festgenommen

Die Modelnächte von Michel Ammer sind legendär. Michael Ammer ist stets in Begleitung attraktiver Frauen. Models und Promimente besuchen gerne seine Events in den Top-Clubs Deutschlands.

Die Release-Party für das neue Lifestyle Magazin "HOMMES UOMO" am 04.05.2005 nahm jedoch ein untypisches Ende. Doch dazu später.

Der Abend begann in der luxuriösen Suite 746 des Kölner Maritim Hotels. Dort trafen sich gegen 22:30 Uhr ca. 30-40 Personen - teils mit Michael Ammer bekannt, teils von seinen Bekannten mit in die Suite gebracht - zum ausgelassenen und musikuntermalten Einstimmen auf die später folgende Party in der Kölner Top-Location "Nachtflug".

Nachdem im Nachtflug alles für den Einzug von Michael Ammer in den Club vorbereitet wurde, setzte sich der Tross vom Maritim Hotel ausgehend in Richtung Hohenzollernring in Bewegung.

Dort angekommen wartete bereits ein recht gut gefüllter Club bei für Ammer-Events eher untypischer Musik: Black. Richtig gelesen. Es wurde Black gespielt. Ammer-Partys gelten grundsätzlich als Bollwerk der House-Musik, gerne einmal ergänzt um R&,B-Einlagen. Doch Black findet man auf diesen Events nun wirklich nicht. Doch in Köln war es anders, da Köln augenscheinlich fest in der Hand der Black-Musik liegen soll. Dementsprechend wurde statt dem renommierten und bereits engagierten DJ-Team "DOC PHATT aka Just for Funk" ein weiterer Black-DJ organisiert, der die Massen elektrisieren sollte.

Nach dem mit Black-Musik untermalten Einmarsch von Michael Ammer in den Nachtflug begann die Party so, wie man es gewohnt ist. Reichlich hübsche Mädels, Models und Macher. Und der Alkohol durfte natürlich ebenso wenig fehlen, wie deren Pendants aus dem Bereich Mineralwasser, Apfelschorle und Wellness-Drinks.

Mit dem Fortschreiten der Zeit füllte sich der Club immer mehr ... und die Musikrichtung änderte sich "dezent". Was das bedeutet? Ganz einfach: Der Ammer-Resident-DJ TUT-Anch nutzte seine Erfahrungen und sein Können, um gezielt House-Beats in sein musikalisches Repertoire einfließen zu lassen und um das Publikum auf House einzustimmen. Somit sollte es auch niemanden wundern, wenn im Laufe des Abends doch House gegenüber Black die Oberhand gewann und von dem Publikum auch auf der Tanzfläche begeistert angenommen wurde.

In den frühen Morgenstunden endete dann die Party im Nachtflug. Nun ist es oftmals so, dass im Anschluss an eine Party eine After-Show-Party stattfindet. Dies war auch in diesem Fall so.

So nahm der Skandal seinen Lauf ...

Im Anschluss an die Party fuhr Michael Ammer zurück zum Maritim-Hotel. Nicht alleine, sondern in weiblicher Belgeitung. Mit dabei unter anderem Tanja (27 Jahre), Olga (26 Jahre) und Claire (23 Jahre), drei weibliche Bekannte von Michael Ammer, sowie 2 weitere Mädels, die wohl niemand aus dem Ammer'schen Vorfeld vorher kannte. Gerüchteweise sollen diese Mädels angeblich in den frühen Morgenstunden den Kontakt zu Michael Ammer (und nicht umgekehrt) im Nachtflug massiv gesucht haben.

Gegen sechs Uhr morgens führte eines der beiden bis dato völlig unbekannten Mädels von einem Telefon in der Suite ein Telefonat, was bei Anwesenden bereits zur Verwunderung führte. Später stellte sich heraus, dass sie angeblich ihren Manager anrief um ihm mitzuteilen, dass Ihre Freundin vergewaltigt werden würde. Dieser Manager alarmierte daraufhin die Polizei, welche sich daraufhin in Bewegung setzte, um sich Zutritt zur Suite 746 zu verschaffen.

Dort angekommen konnte sie jedoch lediglich nur feststellen, dass nur die 26jährige Olga im Bett lag - zusammen mit einer der beiden Minderjährigen. Michael Ammer lag nicht mit den beiden im Bett. Eine Durchsuchung der Suite ergab, dass wohl geringe Spuren an Kokain nachgewiesen werden konnten. Fraglich ist nur, wem das Kokain zuzuschreiben ist. Michael Ammer ist es sicher nicht zuzuschreiben, da er sich überzeugend von Kokain stärkstens distanziert und nichts mit dieser Droge zu tun haben möchte. Hoffen wir, dass bei den Kokain-Funden verwertbare Fingerabdrücke gefunden wurden.

Was der Durchsuchung folgte, war ein übler Ausgang einer Partynacht: Alle in der Suite Anwesenden wurden zur Befragung in das Kölner Polizeipräsidium gebracht. Da eine der beiden Minderjährigen angab, sexuell belästigt worden zu sein, folgte bei ihr zusätzlich zur Spurensicherung eine gynäkologische Untersuchung.

Am Donnerstagnachmittag verließ Michael Ammer das Polizeipräsidium, da es keine Verdachtsmomente gab, die weitere Schritte rechtfertigen würden. Daher wurde auch kein Haftbefehl erlassen. Nichtsdestotrotz war zu vernehmen, dass der Manager der beiden Minderjährigen Anzeige gegenüber Michael Ammer erstattet haben soll.

Interessanter- und aufschlussreicherweise ließ die Polizei Michael Ammer frei. Und das, obwohl sie wusste, dass er am Freitag Deutschland für einen Aufenthalt in Monaco verlassen würde. Wenn wirklich Verdachtsmomente bestanden hätten, wäre die Polizei - wie in solchen Fällen üblich - nicht von Fluchtgefahr ausgegangen und hätte die Ausweispapiere eingezogen? Nichts dergleichen ist geschehen ...

Interessant wäre es, folgenden (rhetorischen) Fragen nachzugehen:

- Warum haben die beiden 15jährigen am Ende der Partynacht im Nachtflug den KOntakt zu Michael Ammer gesucht?

- Ruft man vom Hotelzimmer aus einen Manager an, wenn die Freundin vergewaltigt wird oder ruft man gleich die Polizei?

- Wenn man vergewaltigt wird - lacht man dann mit anderen Mädels und feiert munter?

- Wer profitiert von dieser Aktion?

Wir sind gespannt, wie es weitergeht und freuen uns auf die Aufklärung der Vorkommnisse durch die Polizei, der es hoffentlich gelingen wird, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

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